NOSTALGIEKARTE Verlag für Kunst- und Ansichtskarten

ANSICHTSKARTEN / FRANKFURT AM MAIN



Klappergasse in Alt-Sachsenhausen Klappergasse in Alt-Sachsenhausen (AK 74)
Das Zentrum des Apfelweinviertels Alt-Sachsenhausen in Frankfurt ist die Klappergasse mit dem Frau-Rauscher-Brunnen. In den Sommermonaten spuckt Frau Rauscher immer wieder überraschend Wasser in die apfelweinselige Menge. Erst wenn die letzte Kneipe am frühen Morgen schließt, kehrt Ruhe in die Klappergasse ein.
Reisen mit der Eisenbahn - Frankfurt am Main Reisen mit der Eisenbahn - Frankfurt am Main (AK 73)
Das Zeitalter der Dampflokomotiven endete bei der Deutschen Bundesbahn im Oktober 1977. Die alten Abteilwagen aus den 1950er und 60er Jahren waren noch bis nach der Jahrtausendwende in Betrieb. Nostalgische Bahnfahrten mit Dampf und Skylineblick ermöglicht heute der Verein Historische Eisenbahn Frankfurt.
Kaiserplatz Frankfurt Kaiserplatz Frankfurt (AK 70)
Weitläufig um den heutigen Kaiserplatz befand sich der Weiße Hirsch, ein Anwesen aus dem 16. Jahrhundert mit großzügigem Garten. In der Gründerzeit entstanden in Frankfurt ganze Stadtviertel neu. Auch historische Bauten wurden abgerissen. So musste 1872 auch der Weiße Hirsch der Neubebauung weichen.
Am Roßmarkt Am Roßmarkt (AK 69)
Vom Gutenberg-Denkmal am Roßmarkt blickt man in die Große Gallusstraße. Die einstige Frankfurter Amüsiermeile ist heute Zentrum des Bankenviertels. In Nachbarschaft zum markanten Japantower entsteht derzeit ein 185 m hoher Turm. Daneben sollen in den nächsten Jahren für fast eine Milliarde Euro vier weitere Hochhäuser gebaut werden, eines davon mit 228 m Höhe.
Hessischer Apfelwein Blick vom Mühlberg auf Frankfurt (AK 68)
Vom Mühlberg in Sachsenhausen hat man einen weiten Blick auf Frankfurt bis hin zum Taunus. Seit dem 18. Jahrhundert bauten hier reiche Frankfurter ihre Garten- und Sommerhäuser. Ein Denkmal dieser Zeit ist die barocke Villa Hahn von 1782 mit noch unverbautem Blick in die Mainebene.
Holzhausenschlösschen Holzhausenschlösschen (AK 67)
Die in Frankfurt einflussreiche Familie Holzhausen ließ das Wasserschlösschen 1729 erbauen. Als Hans Thoma 1883 den Blick aus seiner Wohnung in den Holzhausenpark malte, hieß dieser noch "die Oed". Oede nannte man einsam gelegene Höfe. Der Oederweg erinnert noch heute daran.
Hessischer Apfelwein Hessischer Apfelwein (AK 66)
Das Deckelsche passt exakt aufs Gerippte und sorgt dafür, dass nichts in den Schobbe fällt. Der Steingut-Bembel kommt traditionell aus dem Westerwald und hält das Stöffche im Sommer schön kühl.
Frankfurter Skyline - Blick vom Kaiserdom Blick vom Kaiserdom (AK 65)
Jahrhunderte war der Kaiserdom das höchste Gebäude Frankfurts. Erst 1972 überragte der AfE-Turm als erstes Hochhaus über 100 m den 95 Meter hohen gotischen Domturm. Heute überschreiten mehr als 30 Gebäude die 100-Metermarke. Über 20 neue Hochhäuser sind derzeit in Frankfurt geplant.
Liebieghaus am Museumsufer Liebieghaus (AK 64)
1896 erbaute der Textilfabrikant Heinrich Baron von Liebieg am Schaumainkai eine Villa als Altersruhesitz. 1907 erwarb die Stadt Frankfurt das Anwesen zu einem Vorzugspreis unter der Bedingung, hier auf ewige Zeiten ein öffentliches Kunstmuseum einzurichten. Heute beherbergt das inmitten eines romantischen Gartens gelegene Liebieghaus eine international bedeutende Skulpturensammlung.
Rosskastanie vor dem Taunus Rosskastanie vor dem Taunus (AK 63)
Die stattliche Rosskastanie bei Frankfurt Nieder-Erlenbach wächst allein auf weiter Flur. Sie steht mitten im Feld. Kein Weg führt zu ihr hin. Vor etwa 150 Jahren wurde sie gepflanzt, um dem Vieh auf der Weide Schatten und Futter zu geben.
Palmengarten Frankfurt am Main Palmengarten Frankfurt am Main (AK 62)
Den Palmengarten machten sich die Frankfurter Bürger selbst zum Geschenk. 1868 gründeten sie einen Verein zum Erwerb der aufgelösten herzöglich nassauischen Sammlung tropischer Pflanzen. Der Palmengarten konnte 1871 eröffnet werden. Erst 1931 übernahm die Stadtverwaltung auch dieses Erbe bürgerlicher Initiative.
Skatepark mit EZB Skatepark mit EZB (AK 61)
Diese Postkarte zeigt das Skate- und Bike-Paradies "Concrete Jungle", welches auf über 5.000 Quadratmetern als Teil des Hafenparks am Frankfurter Osthafen liegt. Eine Besonderheit des Ende 2012 fertiggestellten Skateparks ist, dass er vor Ort aus Beton gegossen und von Hand geglättet wurde. In der Szene wird der "Betondschungel" gut angenommen.
Feldarbeit mit Skylineblick Feldarbeit mit Skylineblick (AK 60)
Zum Frankfurter Stadtgebiet gehören insgesamt noch etwa 4.000 Hektar landwirtschaftlich genutzte Flächen. Durch den Bau von Straßen, Wohn- und Gewerbegebieten gingen in den letzten Jahren täglich mehrere tausend Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche verloren.
Diese Karte zeigt einen Bauer bei der Feldarbeit vor der Frankfurter Skyline.
Frankfurter Hauptbahnhof Frankfurter Hauptbahnhof (AK 59)
Der Frankfurter Hauptbahnhof wurde 1888 eröffnet. 1924 wurde die Bahnsteighalle um zwei Seitenflügel erweitert. In den 1990er Jahren gab es ähnlich wie in Stuttgart auch in Frankfurt Pläne, den Kopfbahnhof unter die Erde zu verlegen. Nach Umbau der B-Ebene ab 2016 soll auch der Bahnhofsvorplatz neu gestaltet werden.
Über den Dächern von Frankfurt I Über den Dächern von Frankfurt I (AK 58)
Ob nach Feierabend oder am Wochenende − in Frankfurt geht es rauf auf´s Dach. Die Stadt ist reich an Dachterrassen und Skyscraper-Bars. Mancher schafft sich sein eigenes kleines Refugium auf dem Dach mit Skylineblick − wie hier im Bahnhofsviertel.
Frankfurt-Höchst Frankfurt-Höchst (AK 57)
Frankfurts letzte Mainfähre verkehrt zwischen Höchst und Schwanheim. Die Geschichte der Fährverbindung ist bis ins Jahr 1623 dokumentiert. Als mit dem Bau der Leunabrücke in den 1990er Jahren der Fährbetrieb eingestellt werden sollte, protestierten die Höchster Bürger − mit Erfolg.
Rote Mauerbiene Rote Mauerbiene (AK 56)
Diese Frühlingskarte widmen wir der Biene, denn sie ist für die Herstellung eines großen Teils unserer Nahrungsmittel unentbehrlich. Mit Bienengärten, Stadtimkereien und Insektenhotels wird als Reaktion auf das Bienensterben der letzten Jahre versucht, auch in der Großstadt bessere Bedingungen für Bienen zu schaffen. Die Rote Mauerbiene ist eine solitär lebende Wildbiene, die in der Großstadt gerne in Insektenhotels zu Gast ist.
Bundesrechnungshof am Theatertunnel Bundesrechnungshof am Theatertunnel (AK 55)
Als eines der baulichen Symbole der frühen Bundesrepublik gilt der 1954/55 in Frankfurt errichtete Bundesrechnungshof. Nachdem die Behörde 2000 nach Bonn umgezogen war, stand das Gebäude leer. Für einen Neubau wurden schließlich 2015 der Westflügel und ein Teil des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes abgerissen.
Frankfurt - Berger Warte Frankfurt - Berger Warte (AK 54)
Die Berger Warte befindet sich auf 212 Meter am höchsten Punkt Frankfurts. Neben dem erstmals 1340 erwähnten Wartturm befand sich seit etwa 1500 ein Galgen. Als Nachbarin des Hochgerichts hat die Berger Warte in 350 Jahren etwa drei Dutzend Hinrichtungen gesehen. Um 1844 wurde aus der steinernen Galgensäule der Treppenanbau errichtet.
Johanniskirche - Frankfurt-Bornheim Johanniskirche - Frankfurt-Bornheim (AK 53)
Der Kirchturm der 1778/79 errichteten Johanniskirche ist ein Wahrzeichen Bornheims. Wegen ihres barocken Zwiebelturms wird die evangelische Kirche im Volksmund auch Zwiwwelkersch genannt. Sie bekam als erstes Bauwerk auf dem heutigen Gebiet von Frankfurt am Main jeweils einen Wetterableiter auf dem Turm und auf dem Dach.
Frankfurt - Berger Hang Frankfurt - Berger Hang (AK 52)
Alte Streuobstwiesen prägen das einstige Steilufer des Mains am Berger Hang. Früher wurde hier Wein angebaut. Kommt der Frühling nach Frankfurt, so blüht es hier zuerst. Am Berger Südhang herrscht ein mildes und warmes Kleinklima. Auf Wanderwegen kann man das Naturschutzgebiet erkunden.
Frankfurter Kranz Frankfurter Kranz (AK 51) auch als Klappkarte (KL 1) mit Kuvert erhältlich
Diese Postkarte zeigt den traditionsträchtigen Frankfurter Kranz, der 1735 von einem unbekannt gebliebenen Zuckerbäcker kreiert wurde. Die Form der Festtagstorte symbolisiert die Krone der Kaiser, die in Frankfurt gekrönt wurden. Die Ummantelung mit Krokant steht für das Gold und die roten Kirschen für die Rubine der Krone.
Frankfurter Weihnachtsmarkt Frankfurter Weihnachtsmarkt (AK 50)
Der Frankfurter Weihnachtsmarkt, 1393 erstmals urkundlich erwähnt, gab früher den Bürgern die Gelegenheit, sich vor Einbruch des Winters mit allem Nötigen einzudecken. Heute locken 200 Stände mit Gastronomie, Süßwaren, Weihnachtsartikeln und Kinderkarussells jährlich im Advent rund drei Millionen Besucher in die Frankfurter Altstadt.
Hauptwache mit Katharinenkirche Hauptwache mit Katharinenkirche (AK 49)
Die Hauptwache wurde 1729-30 als Polizeistation der Freien Stadt Frankfurt errichtet. Der einstige Sitz der Stadtwehr, in dessen Gefängnis auch der legendäre Schinderhannes einsaß, wurde 1905 zum Kaffeehaus umgebaut.
Römerberg im Winter Römerberg im Winter (AK 48) auch als Klappkarte (KL 2) mit Kuvert erhältlich
In Frankfurt stehen die höchsten Häuser Deutschlands, so soll auch der Weihnachtsbaum vor dem Römer jedes Jahr der höchste des Landes sein. Etwa 30 Meter hoch und um die 100 Jahre alt sind die Frankfurter Weihnachtsbäume.
Eiserner Steg mit Kaiserdom Eiserner Steg mit Kaiserdom (AK 47)
Von "Hibbdebach nach Dribbdebach" - von hüben nach drüben vom Bach führt der Eiserne Steg seit 1868. Er verbindet die Frankfurter Altstadt mit dem gegenüberliegenden Stadtteil Sachsenhausen. Hibbdebach ragen die Baukräne in den Himmel. Hier wird ein Teil der Frankfurter Altstadt wiederaufgebaut.
Bolongaropalast in Frankfurt-Höchst Bolongaropalast in Frankfurt-Höchst (AK 46)
Diese Postkarte zeigt den Bolongaropalast, der 1772 bis 1775 von den Brüdern Bolongaro errichtet wurde. Diese hatten sich 1735 in Frankfurt am Main niedergelassen und waren dort als Tabakfabrikanten zu Reichtum gekommen. Als Katholiken wurde ihnen von der lutherischen Stadt Frankfurt das Bürgerrecht verwehrt. So bauten sie ihren Palast in Höchst.
Niddamündung bei Frankfurt-Höchst Niddamündung bei Frankfurt-Höchst (AK 45)
Die Nidda entspringt im Vogelsberg auf einer Höhe von 720 m und mündet in Frankfurt-Höchst in den Main. Heute legt sie dabei etwa 90 km zurück. Vor ihrer Regulierung in den 1920er und 60er Jahren war ihre Fließlänge fast doppelt so lang. An einigen Stellen hat man begonnen, den Fluss zu renaturieren.
Zentralstellwerk - Frankfurter Hauptbahnhof Zentralstellwerk - Frankfurter Hauptbahnhof (AK 44)
Mit rund 350.000 Reisenden pro Tag ist der Frankfurter Hauptbahnhof der verkehrsreichste Bahnhof Deutschlands. Diese Ansichtskarte zeigt das Zentralstellwerk, welches bei seiner Inbetriebnahme 1957 das größte und modernste in Europa war. Bis 2005 wurden von hier die Signale und Weichen für jede Zugeinfahrt und Ausfahrt gestellt.
Berger Straße in Frankfurt-Bornheim Berger Straße (AK 43)
Diese Postkarte zeigt einen Teil der oberen Berger Straße. Knapp drei Kilometer zieht sich die Berger Straße durch das Nordend und Bornheim. Die längste Einkaufs- und Ausgehmeile Frankfurts wird an ihrem oberen Ende ursprünglich und gemütlich. Hier prägen Fachwerkhäuser das Bild. Den alten Kaugummi-Automaten kennt vielleicht der ein oder andere noch aus seiner Kindheit.
Sachsenhäuser Warte Sachsenhäuser Warte (AK 42)
Die Sachsenhäuser Warte ist ein Teil der im 14. Jh. errichteten Frankfurter Landwehr. Die Landwehr umgab die Stadt in einem Abstand von 2 km und bestand aus undurchdringlichen Hecken und Gräben. An wichtigen Stellen wurden Warttürme gebaut. Diese Ansichtskarte zeigt den Turm der Sachsenhäuser Warte, so wie wir ihn heute kennen. Er wurde 1470-71 errichtet.
Frankfurt-Bornheim Frankfurt-Bornheim (AK 41)
Schon seit 1475 gehört Bornheim zu Frankfurt. 1877 wurde "das lustige Dorf" endgültig eingemeindet. Heute ist Bornheim einer der beliebtesten Stadtteile Frankfurts und nach dem Nordend der am dichtesten besiedelte. Auf den wenigen Freiflächen entsteht neue Wohnbebauung.
Labsaal Campus Bockenheim - Labsaal (AK 40)
Die alte Mensa, der Labsaal, wurde von Ferdinand Kramer entworfen und 1963 eingeweiht: "Nicht einen Augenblick habe ich während der Planung und der Vorbereitung dieses Baues die Hauptsache aus dem Auge verloren: In diesem Haus soll es gut schmecken!" Der Labsaal wurde 2013 an einen Investor verkauft. Das Gebäude soll abgerissen werden.
Campus Bockenheim: Ab Mai 2015 jeden Sonntag ab 14 Uhr Sonntagscafe mit Kuchen, Musik, Flohmarkt, Kinderprogramm sowie Infos rund um den Campus.
Arkaden der Alten Oper Arkaden der Alten Oper (AK 39)
Nach der Zerstörung 1944 dauerte es fast vier Jahrzehnte bis das Publikum wieder durch die prunkvollen Arkaden in das Foyer des Frankfurter Opernhauses strömte. Die Fassade der "schönsten Ruine Deutschlands" erstrahlte in altem Glanz. Aus dem zerstörten Inneren wurde Anfang der 1980er Jahre ein moderner mit Tropenholz ausgekleideter Konzertsaal.
Am Osthafen Frankfurt Am Osthafen (AK 38)
Diese Postkarte zeigt einen alten Mercedes, ein Detail des 1912 eröffneten Frankfurter Osthafens. Der größte Hafen Frankfurts sowie der zehntgrößte Deutschlands ist ein wichtiger Umschlagplatz für Container und Güter wie Öl, Kohle, Getreide, Chemikalien und Schrott - ein Ort mit besonderer Atmosphäre voller spannender Perspektiven.
Wasserspeier am Frankfurter Dom Wasserspeier am Frankfurter Dom (AK 37)
Der Wasserspeier am Frankfurter Dom blickt über den Main nach Sachsenhausen mit der Dreikönigskirche. Die Wasserspeier am Dom sollen Unheil abwehren, indem sie Dämonen ihr schreckliches Ebenbild zeigen und sie damit zur Umkehr zwingen. Die Vorstellung, dass Bild und Spiegelbild sich in ihrer Wirkung gegenseitig aufheben, ist alter Volksglaube.
Unter der Alten Brücke Alte Brücke (AK 36)
Die Alte Brücke wurde erstmals 1222 urkundlich erwähnt. Sie ist die älteste Mainbrücke Frankfurts. 1914 wurde die mittelalterliche Brücke abgebrochen und ihr Neubau 1926 eingeweiht. Die beiden mittleren der acht Brückenbögen wurden 1945 gesprengt und später durch ein stählernes Mittelstück ersetzt.
Steinernes Haus Steinernes Haus (AK 35)
Am Samstag, den 13. Oktober 1464 legte Johann Melem den Grundstein für das Steinerne Haus in Frankfurt. Knapp 500 Jahre später wurde das historisch gut dokumentierte Haus nach fast völliger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg auf seinen erhaltenen gotischen Gewölben wiederaufgebaut. Weitere 15 Gebäude der historischen Altstadt werden derzeit rekonstruiert.
Frankfurt-Höchst Frankfurt-Höchst (AK 34)
Höchst ist erst seit 1928 ein Frankfurter Stadtteil. Von der langen Geschichte der einst wohlhabenden Stadt Höchst am Main zeugt die Altstadt, die im Gegensatz zur Frankfurter Kernstadt im Zweiten Weltkrieg nur leicht beschädigt wurde und seit 1972 als Gesamtensemble unter Denkmalschutz steht.
Bockenheimer Hinterhof Bockenheimer Hinterhof (AK 33)
Vorne Wohnhaus, hinten Werkstatt, Apfelweinpresse, Backstube oder Stall - so war es damals. Nicht alle Frankfurter Hinterhöfe sind zu Parkplätzen geworden. Manche werden noch immer von Handwerksbetrieben genutzt, andere sind private Oasen. Diese Postkarte verrät - oft lebt es sich in Bockenheims Hinterhöfen noch wie auf dem Dorf.
Eiserner Steg im Winter Eiserner Steg im Winter (AK 32)
Seit 1868 überspannt der Eiserne Steg in Frankfurt den Main. Die charakteristische Stahlkonstruktion inspirierte immer wieder Künstler. Auch Max Beckmann und Ernst Ludwig Kirchner schufen Stadtansichten mit diesem Frankfurter Wahrzeichen, die im Städel Museum betrachtet werden können.
Frankfurter Ostend im Wandel Frankfurter Ostend im Wandel (AK 31)
Der einst jüdisch geprägte Frankfurter Osten befindet sich in stetigem Wandel. Der 2014 abgeschlossene Neubau der EZB ist der jüngste Impuls für die Veränderung des Ostends. Zwischen Abbruch und Neubau ergeben sich Bilder, die man erst auf den zweiten Blick in Frankfurt verortet - eine besondere Ansichtskarte.
Schwanheimer Düne Schwanheimer Düne (AK 30)
Die Binnendüne im Westen von Frankfurt-Schwanheim entstand nach der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren und beherbergt eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten. So weit vom Meer entfernt ist diese wertvolle Artenvielfalt selten zu finden.
Frankfurt am Main - Trianon Frankfurt am Main - Trianon (AK 29)
Das Trianon ist ein Wolkenkratzer im Westend von Frankfurt am Main und Hauptsitz der DekaBank. Charakteristisch für das 1989-93 erbaute 186m hohe Trianon-Hochhaus ist die Dreiecksform. Dreieckig ist der Grundriss, die Ecken bilden dreiseitige Türme und eine umgedrehte gläserne Pyramide auf dem Dach schließt das Hochhaus mit seinen 47 Stockwerken ab.
Oberfinanzdirektion Frankfurt Oberfinanzdirektion Frankfurt (AK 28)
Das 1953-55 von dem Bad Homburger Architekten Hans Köhler erbaute Verwaltungsgebäude der Oberfinanzdirektion Frankfurt ist ein Denkmal der 50er-Jahre-Architektur. Wegen Schadstoffbelastung und zu klein gewordener Büroräume wird der denkmalgeschützte Bürobau an der Adickesallee im Stadtteil Nordend Ende 2014 abgerissen. Nur der vorgelagerte Pavillon wird in die hier entstehende neue Frankfurt School of Finance & Management integriert.
Alte Oper Frankfurt Alte Oper Frankfurt (AK 27)
Die Alte Oper wurde von Frankfurter Bürgern finanziert und 1880 eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, sollte das Gebäude durch einen modernen Verwaltungsbau ersetzt werden. Noch 1965 hatte man die Sprengung erwogen. Eine Bürgerinitiative sammelte 15 Millionen DM. So konnte die Oper 1981 wiedereröffnet werden.
Messe Frankfurt Messe Frankfurt (AK 26)
Frankfurt ist eine der ältesten Messestädte. Schon im 12. Jh. kamen Kaufleute zur Messe auf den Römerberg. Heute ist Frankfurt ein international bedeutender Messeplatz. Der 256m hohe Messeturm des Architekten Helmut Jahn war bei seiner Fertigstellung 1991 das höchste Gebäude Europas.
Frankfurt im Schnee Frankfurt im Schnee (AK 25)
Weiße Weihnachten gibt es in Frankfurt nur etwa alle zehn Jahre. Ein noch selteneres Ereignis ist, wenn der Main zufriert, wie zuletzt 1963. Auf der Rückseite dieser Nostalgiekarte ist Johann Wolfgang Goethe, der ein begeisterter Eisläufer war, auf seinen Schrittschuhen abgebildet. In Dichtung und Wahrheit beschreibt er einen Wintertag 1774, an dem er elegant über den Main gleitet.
Einen Auszug daraus können Sie auch in unserem Kalender nachlesen.
Sportcampus mit Studentenwohnheim Sportcampus mit Studentenwohnheim (AK 24)
Der Sportcampus der Goethe-Universität Frankfurt an der Ginnheimer Landstraße beherbergt das Institut für Sportwissenschaften und das Zentrum für Hochschulsport. Dem Sportcampus gegenüber liegen zwei Wohnheim-Hochhäuser aus den 70er Jahren mit 730 Zimmern für Studenten.
Deutschherrnbrücke Deutschherrnbrücke (AK 23)
Die Deutschherrnbrücke überspannt mit drei stählernen Brückenbögen den Main auf einer Länge von 274 m. Die Eisenbahnbrücke entstand 1911 bis 1913 als Verbindung zwischen dem damals neuen Frankfurter Ostbahnhof und dem Südbahnhof.
Frankfurt am Main Frankfurt am Main vom Osten gesehen (AK 22)
Einst war der Wasserspiegel des Mains so niedrig, dass er an manchen Stellen bequem zu Fuß durchwatet werden konnte. An solch einer Furt entstand die Stadt Frankfurt. Im 19. Jh. wurde der Main begradigt und zur Wasserstraße ausgebaut. Für noch größere Schiffe wurde die Fahrrinne mittlerweile auf etwa 3 m vertieft. Das Motiv dieser Postkarte mit einem außergewöhnlichen Blick auf die Frankfurter Skyline wurde vom Paddelboot aus aufgenommen. Der Main ist eine Bundeswasserstraße, er steht aber jedem für eine private Bootspartie offen.
Frankfurter Ostend und EZB Frankfurter Ostend und EZB (AK 21)
Mit dem Neubau der Europäischen Zentralbank verändert sich das Frankfurter Ostend. Einst schmuddelig aber lebendig, wird es nun exklusiv und schick. Die neuen Wohnhäuser am Mainufer im Schatten der EZB haben hanseatisches Flair und gehören zur teuersten Wohnlage in Frankfurt.
Eiserner Steg Eiserner Steg (AK 20)
Der Eiserne Steg wurde von Frankfurter Bürgern finanziert und 1869 eingeweiht. Wer die neue Stahlfachwerkbrücke nutzen wollte, musste einen Kreuzer zahlen. 1886 ging der Steg in städtischen Besitz über und war von nun an kostenfrei.
Junior-Haus Junior-Haus und Eurotower (AK 19)
Das Frankfurter Junior-Haus wurde 1951 nach Plänen von Wilhelm Berentzen erbaut und gilt heute mit seinem gläsernen Treppenhauszylinder als Ikone der 50er Jahre. Im Parterre befand sich ein nobler Autosalon. Überragt wird das Gebäude vom 1971-77 erbauten 148 m hohen Eurotower - zunächst BfG-Hochhaus dann 20 Jahre Hauptsitz der EZB.
Bornheimer Wochenmarkt Bornheimer Wochenmarkt (AK 18)
Jeden Mittwoch und Samstag ist Wochenmarkt am Bornheimer Uhrtürmchen. 32 Marktstände bieten auf der oberen Berger Straße ein buntes Angebot auf einem der schönsten Frankfurter Märkte. Diese Ansichtskarte mit wahrlich mediterranem Flair macht Lust auf eine Reise in den Süden - oder eben nach Frankfurt Bornheim.
Philosophicum Campus Bockenheim - Philosophicum (AK 17)
Das Philosophicum wurde 1958 bis 1960 nach Plänen von Ferdinand Kramer im Stil des Funktionalismus erbaut. Der damalige Baudirektor der Goethe-Universität Frankfurt schuf mit dem Stahlskelettbau ideale Voraussetzungen für eine heutige Nutzung des Gebäudes, in dem einst Theodor W. Adorno lehrte. Die Rückseite der Ansichtskarte zeigt einen Kramer-Stuhl. Kramer hatte für das Philosophicum ein Programm von Kombinationsmöbeln entworfen.
Hauptbahnhof Frankfurt Frankfurter Hauptbahnhof (AK 16)
Der Frankfurter Hauptbahnhof wurde am 18. August 1888 eröffnet. Mit ihm entstand auf dem einstigen Galgenfeld ein ganzes Stadtviertel. Bis zum Bau des Leipziger Hauptbahnhofs 1915 war der Frankfurter Hauptbahnhof der größte Bahnhof Europas. Die Postkarte zeigt den Bahnhof vom Gleisfeld aus und gibt damit eine eindrucksvolle Perspektive auf die Frankfurter Skyline frei.
Batschkapp Alte Batschkapp - Frankfurter Kult-Rockclub (AK 14)
Die Batschkapp, 1976 von Spontis als alternativer Club gegründet, entwickelte sich in ihren 37 Jahren in Eschersheim zu einem Kult-Club in Frankfurt am Main. Die Postkarte erinnert an die alte Batschkapp in Eschersheim. Ende 2013 zog die Batschkapp in eine Fabrikhalle ins Seckbacher Industriegebiet. Das Gebäude der alten Batschkapp wird abgerissen.
Flö├čerbrücke Flößerbrücke mit Main Plaza (AK 13)
Die Flößerbrücke in Frankfurt, 1984-86 erbaut, überspannt mit 221 m den Main. Charakteristisch für die Zügelgurtbrücke des Architekten Egon Jux ist der 21,5 m hohe Pylon. Das 2001 fertiggestellte Main Plaza des Architekten Hans Kollhoff, erinnert an amerikanische Hochhäuser der 1920er Jahre.
Mertonstraße Campus Bockenheim - Mertonstraße (AK 12)
Das Jügelhaus, das einstige Hauptgebäude der Universität Frankfurt, wurde 1906 in neobarockem Stil errichtet. 100 Jahre nach Universitätsgründung im Jahre 1914 wird das Gebäude für die Senckenberg Gesellschaft umgebaut.
Wasserturm Wasserturm - Hauptgüterbahnhof (AK 11)
Der Wasserturm am Rande des neuen Europaviertels ist ein Relikt des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs Frankfurt. Um 1911 ließ die Königlich-Preußische Eisenbahndirektion Frankfurt am Main den Turm erbauen. 110 Jahre nach seiner Eröffnung im Jahre 1888 wurde der Hauptgüterbahnhof abgetragen. Auf der Rückseite der Postkarte ist eine Lokomotive der Baureihe V 60 abgebildet. Diese Lokomotiven verrichteten auf dem Frankfurter Hauptgüterbahnhof seit den 50er Jahren die Rangierarbeit. Heute sind sie immer noch in Betrieb.
Studierendenhaus Campus Bockenheim - Studierendenhaus (AK 10)
Das Studierendenhaus, Architekt Otto Apel, 1953 errichtet und vom damaligen Rektor Max Horkheimer eröffnet, um einen Beitrag zur Redemokratisierung der Goethe Universität Frankfurt zu leisten, ist zum Symbol der studentischen Kultur Frankfurts geworden. Bis zum Abschluss des Umzuges der Universität bietet es weiterhin Raum für den AStA, das Cafe KoZ, eine Kindertagesstätte, das Universitäts-Kino Pupille sowie selten gewordenen günstigen studentischen Wohnraum.
Juridicum Campus Bockenheim - Juridicum (AK 9)
Eine weitere Postkarte unserer Serie zum Campus Bockenheim der Goethe-Universität Frankfurt zeigt das Juridicum des Architekten Heinrich Nietschke. Es wurde 1967 erbaut und 1969 durch einen Bibliotheksanbau im Fabrikstil erweitert. Auf der Rückseite der Postkarte ist die Skulptur "Four Rectangles Oblique" von George Rickey abgebildet. Die Skulptur stand bis 2013 vor dem Juridicum. 2008 zogen die Juristen auf den Campus Westend. Die Skulptur von George Rickey steht nun auf dem Riedberg.
Eschenheimer Turm Eschenheimer Turm (AK 7)
Der Eschenheimer Turm ist das älteste vollständig erhaltene Gebäude der Frankfurter Innenstadt. Als Teil der Stadtbefestigung, zu der rund 60 Türme gehörten, wurde er 1426-28 errichtet. Diese Postkarte zeigt einen für Frankfurt typischen Kontrast. Hinter dem mittelalterlichen Stadttor erhebt sich der 2009 erbaute Nextower.
Schornsteinfeger Schornsteinfeger (AK 6)
Schornsteinfeger bringen Glück! Das garantieren die Bezirksschornsteinfeger in allen 44 Frankfurter Kehrbezirken. Hier im Kehrbezirk 29 genießt der Schornsteinfeger bei seiner Arbeit einen wunderbaren Blick über die Dächer Bockenheims zur Messe. Dies ist die passende Postkarte zum 20. Oktober, dem Tag des Schornsteinfegers.
Henninger-Turm Henninger-Turm (AK 5)
Der Henninger-Turm wurde 1959-61 im Stadtteil Sachsenhausen erbaut und 2013 abgerissen. Diese Postkarte erinnert an das einstige Frankfurter Wahrzeichen. Als Getreidesilo der Henninger-Bräu AG mit Drehrestaurant und Aussichtsterrasse war der 119,5 m hohe Henninger-Turm ein beliebtes Ausflugsziel.
Bockenheimer Warte Bockenheimer Warte (AK 4)
Die Bockenheimer Warte wurde 1434/35 nur wenige Schritte von der Grenze zu Bockenheim auf Frankfurter Gebiet errichtet. Der befestigte Grenz- und Aussichtsturm markierte zusammen mit den anderen Frankfurter Warttürmen die Grenze des Frankfurter Stadtgebietes und schützte die Bevölkerung vor feindlichen Übergriffen. Bockenheim wurde 1895 eingemeindet. Auch räumlich wuchsen die Städte immer weiter zusammen. Noch bis ins 19. Jh. erstreckten sich zwischen Bockenheim und Frankfurt weite Felder und Wiesen.
Frankfurter Skyline Skyline (AK 2)
Als einzige Stadt in Deutschland besitzt Frankfurt eine Hochhaus-Skyline. Die Frankfurter Skyline ist in ständigem Wandel. Neue Wolkenkratzer wachsen in den Himmel und ältere Hochhäuser werden abgerissen. So ist das Motiv der Nostalgiekarte, die den Blick vom Goetheturm in Sachsenhausen auf die Skyline zeigt, bereits Geschichte. Die Postkarte hält das allen Frankfurtern vertraute Stadtpanorama fest, zu dem seit 1962 der Henninger-Turm gehörte.
AfE-Turm Frankfurt AfE-Turm (AK 1)
Diese Ansichtskarte zeigt den AfE-Turm, der 1970-72 im Stil des Brutalismus (frz. beton brut, roher Beton) erbaut wurde. Über 40 Jahre beherbergte der 116 m hohe Turm die Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Der Turm war Zentrum einer kritischen studentischen Kultur am Campus Bockenheim. Mit seiner Sprengung am Sonntag, den 2. Februar 2014 verschwand damit nicht nur ein Stück Frankfurter Baugeschichte sondern auch Universitätsgeschichte.
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