KRÖMMELBEIN & STURM Verlag für Kunst- und Ansichtskarten

ANSICHTSKARTEN / FRANKFURT AM MAIN



Alte Brücke mit Kaiserdom Alte Brücke mit Kaiserdom (AK 116)
Die erstmals 1222 urkundlich erwähnte Alte Brücke in Frankfurt am Main mit ihren 13 gemauerten Rundbögen war dem zunehmenden Verkehr nicht mehr gewachsen und wurde 1914 abgerissen. Die heutige Alte Brücke wurde 1926 eingeweiht. Sie hatte 8 Gewölbebögen, wovon die beiden mittleren nach Sprengung am Ende des Zweiten Weltkrieges durch einen Stahlüberbau ersetzt wurden.
Auf dieser Karte sieht man links oben im Baum Kormorane.
Feldarbeit mit Skylineblick II Feldarbeit mit Skylineblick II (AK 115)
Zum Frankfurter Stadtgebiet gehören insgesamt noch etwa 4.000 Hektar landwirtschaftlich genutzte Flächen. Durch den Bau von Straßen, Wohn- und Gewerbegebieten ging in den letzten Jahren täglich eine Fläche von mehreren tausend Quadratmetern landwirtschaftlicher Fläche verloren.
Palmengarten Frankfurt im Winter Palmengarten Frankfurt im Winter (AK 114), auch als Klappkarte
Der Palmengarten Frankfurt zählt mit über 18.000 verschiedenen Pflanzenarten zu den größten botanischen Gärten der Welt. Ein Spaziergang durch das hohe Palmenhaus oder die weitläufigen Gewächshäuser bei tropischen und subtropischen Temperaturen lässt den Winter vergessen.
Auch Einstein, der Kakadu, freut sich über Ihren Besuch.
Auf der Zeil in Frankfurt Auf der Zeil in Frankfurt (AK 113)
Jahrhundertelang war die Zeil in Frankfurt eine einfache Häuserzeile. Erst Ende des 18. Jh. entwickelte sie sich zur noblen Wohn- und Flanierstraße. Ab Mitte des 19. Jh. wandelte sie sich zur Geschäftsstraße mit großen Warenhäusern. Wo einst die kaiserliche Hauptpost stand, befindet sich heute das Einkaufszentrum MyZeil.
Eiserner Steg II Eiserner Steg II (AK 112)
Seit 1869 führte der Eiserne Steg in Frankfurt über den Main bis ihn 1945 die Wehrmacht sprengte, um den Vormarsch der US-Truppen aufzuhalten. Für den Wiederaufbau des Eisernen Stegs wurden die Überreste aus dem Main geborgen und wieder zusammengesetzt.
Speicher im Frankfurter Osthafen Speicher im Frankfurter Osthafen (AK 111)
Auch heute noch, über 100 Jahre nach seiner Eröffnung 1912, ist der Frankfurter Osthafen ein bedeutender Warenumschlagsplatz. Doch es hat ein Strukturwandel stattgefunden. Der Containerverkehr boomt. Manch alter Kran, verlassenes Gleis oder Lagerhaus der Jahrhundertwende mutet an wie aus einem Geisterfilm.
Taunusanlage - Frankfurt am Main Taunusanlage - Frankfurt am Main (AK 110)
Die Taunusanlage ist ein Teil der Wallanlage, die anstelle der 1806 beseitigten Befestigungsanlagen des alten Frankfurts angelegt wurde. Die Parkanlage umschließt noch heute die Innenstadt mit einem grünen Ring, der dem Verlauf der alten Stadtbefestigung folgt. Die Bebauung der Grünanlagen ist nach dem Wallservitut von 1827 verboten. Auch heute gilt noch diese Regelung.
Alte Brücke mit Karl dem Großen Alte Brücke mit Karl dem Großen (AK 109)
Seit 2016 steht wieder ein Denkmal Karl des Großen auf der Alten Brücke. Es ist eine Kopie des Standbildes von 1843, das bis zum Abriss der Alten Brücke 1914 dort stand und sich heute im historischen Museum befindet. 2020 wurde Karl auf der Brücke das Bronzeschwert gestohlen. Nun hat er ein Holzschwert.
Alte Oper im Winter Alte Oper im Winter (AK 108), auch als Klappkarte
Seit der Wiedereröffnung der Alten Oper vor 40 Jahren ist der Opernplatz ein beliebter Treffpunkt in der Frankfurter Innenstadt. Wie auch das Opernhaus wurde der Brunnen vom Berliner Architekten Richard Lucae 1872 entworfen. Doch erst nach der Wiedereröffnung der Alten Oper wurde der Brunnen nach den alten Plänen 1983 realisiert.
Ignatz-Bubis-Brücke - Frankfurt Ignatz-Bubis-Brücke - Frankfurt (AK 107)
Um die mittelalterliche Alte Brücke in Frankfurt zu entlasten wurde 1878 die Obermainbrücke gebaut. Wie auch der Eiserne Steg und die Untermainbrücke wurde sie von Peter Schmick gebaut. Im Jahr 2000 wurde die Obermainbrücke zu Ehren des Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland in Ignatz-Bubis-Brücke umbenannt.
Blick über Kronberg auf Frankfurt Blick über Kronberg auf Frankfurt (AK 105)
Der Blick über Kronberg in die Mainebene war ein beliebtes Motiv der Maler der Kronberger Malerkolonie in der 2. Hälfte des 19. Jh. Auch heute wird die Aussicht noch „Malerblick“ genannt. Burg und Altstadt liegen wie damals in die Landschaft eingebettet, doch in der Ebene hat sich der Anblick verändert.
Morgens auf dem Main Morgens auf dem Main (AK 104)
1869 wurde Franz Josef Denzinger als Dombaumeister nach Frankfurt berufen, um den Wiederaufbau des 1867 niedergebrannten Domes zu leiten. Als Städtebauliches Pendant zum Frankfurter Dom erschuf er auf Sachsenhäuser Seite die neugotische Dreikönigskirche, die die alte kleine Dreikönigskirche ersetzte.
Florentinerbrunnen am Nebbienschen Gartenhaus Florentinerbrunnen am Nebbienschen Gartenhaus (AK 103)
Neben dem Nebbienschen Gartenhaus in der Bockenheimer Anlage steht der aus dem 16. Jahrhundert stammende Florentinerbrunnen, der erst 1952 hierher versetzt wurde. Ursprünglich zierte er den Park der Villa Waldfried des von den Nationalsozialisten verfolgten Frankfurter Unternehmers und Mäzenen Carl von Weinberg.
Reuterweg in Frankfurt Reuterweg in Frankfurt (AK 102)
Der Name Reuterweg erinnert noch heute daran, dass diese Straße in Frankfurt einst ein von Reitern genutzter Weg war. In den 1880er Jahren wurde hieraus eine großstädtische von Häusern im spätklassizistischen Stil gesäumte Straße. Einige dieser Gründerzeitbauten sind noch heute erhalten und bilden einen Kontrast zur modernen Skyline.
In der Apfelweinwirtschaft In der Apfelweinwirtschaft (AK 99)
Selbstgekelterter Apfelwein und Handkäs mit Musik in der historischen Gaststube beim Apfelwein Solzer in Frankfurt Bornheim. Bereits im 16. Jahrhundert als Bäckerei und Baumwirtschaft erwähnt, trug das Gasthaus schon viele Namen. Seit 1893 schenkt die Familie Solzer hier Apfelwein aus.
Frankfurter Weihnachtsmarkt Frankfurter Weihnachtsmarkt (AK 101)
Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der ältesten und beliebtesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Etwa 3 Millionen Besucher kommen alljährlich zu den Ständen rund um den Römerberg und geben dort 30 Millionen Euro für Glühwein, Maronen und all die anderen weihnachtlichen Verlockungen aus. Im Rahmen der Corona-Maßnahmen wurde der Weihnachtsmarkt 2020 abgesagt.
Blick vom Goetheturm auf Frankfurt am Main Blick vom Goetheturm auf Frankfurt am Main (AK 100)
In Frankfurt zeigt sich ein Trend zu Wohntürmen nach asiatischem und US-amerikanischem Vorbild. Anders als in den 1960er und 1970er Jahren ist Wohnen im Hochhaus heute ein Prestigephänomen im hochpreisigen Eigentumswohnungsbau. Im neuen Henninger-Turm kostet der Quadratmeter bis zu 22.000 Euro.
Frankfurts Gemüsegärten in Oberrad Frankfurts Gemüsegärten in Oberrad (AK 97)
In Frankfurts "Gärtnerdorf" Oberrad waren einst über 100 Gärtnereien ansässig. Heute bewirtschaften weniger als ein Dutzend Betriebe den fruchtbaren Boden südlich des Mains. Hier werden auch die Kräuter für die Frankfurter Grüne Soße (Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch) angebaut.
Hauptwache Hauptwache (AK 96)
Mit dem Angriff studentischer Freiheitskämpfer auf die Hauptwache begann am
3. April 1833 der "Frankfurter Wachensturm". Es ging um Deutschlands Einheit und Freiheit. In Frankfurt sollte die Revolution für das ganze Land entzündet werden. Doch schon nach einer knappen Stunde war das wagemutige Unternehmen gescheitert.
Galopprennbahn Frankfurt Galopprennbahn Frankfurt (AK 95)
150 Jahre nach Eröffnung der Galopprennbahn in Frankfurt Niederrad wurde 2015 das letzte Pferderennen ausgetragen. Auf dem Gelände entstehen ein Leistungszentrum des Deutschen Fußballbundes sowie ein Bürgerpark. Ein Bürgerentscheid für den Erhalt der Rennbahn scheiterte.
Chinesischer Garten im Bethmannpark Chinesischer Garten im Bethmannpark (AK 94)
Ein friedlicher Platz zum Ausruhen ist der 1989 im Bethmannpark in Frankfurt angelegte Chinesische Garten. 2017 wurden große Teile der Gebäude durch Brandstiftung zerstört. Nach dem Wiederaufbau von chinesischen Baukünstlern eröffnet sich wieder eine Oase der Stille im "Garten des Himmlischen Friedens" - vom Cityverkehr umtost.
Brunnen auf der Berger Straße Brunnen auf der Berger Straße (AK 93)
Seit 1983 steht auf der Berger Straße ein Sandsteinbrunnen, der an die Eigenständigkeit Bornheims erinnert, bevor es zum Frankfurter Stadtteil wurde. Wenige Jahre zuvor wurde an selber Stelle ein moderner, metallener Brunnen aufgestellt, der den Bornheimern aber nicht gefiel. Sie störten sich am sogenannten Zinksarg oder Müllkübel und sammelten für einen eigenen Brunnen.
Bethmannpark Bethmannpark auf der Berger Straße (AK 92)
1783 erwarb die Frankfurter Bankiersfamilie Bethmann den Garten, der damals noch vor den Toren der Stadt lag. Eine Reihe berühmter Personen waren hier zu Gast: 1803 König Friedrich Wilhelm III., 1813 Napoleon Bonaparte, 1815 Johann Wolfgang von Goethe und 1863 Kaiser Franz Joseph. Heute ist der Bethmannpark ein grünes Kleinod mitten in der Stadt.
Blick von Kalbach auf Frankfurt Blick von Kalbach auf Frankfurt (AK 91)
Das Frankfurter Stadtranddorf Kalbach hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Bis in die 1990er Jahre war hier die Landwirtschaft vorherrschend. Ein großes Gewerbegebiet und die neue Siedlung Riedberg sowie ein Golfplatz liegen nun in seiner Gemarkung.
Ignatz-Bubis-Brücke in Frankfurt am Main Ignatz-Bubis-Brücke in Frankfurt am Main (AK 90)
Die Frankfurter identifizieren sich mit ihrer Skyline. Das war nicht immer so. Als 1951 am Kaiserplatz das Junior-Haus eröffnet wurde, gab es besorgte Stimmen, man könne niemandem zumuten, den ganzen Tag in so schwindelerregender Höhe zu arbeiten. Das Junior-Haus misst gerade einmal 35 m.
Frankfurter Hauptbahnhof sonnig Frankfurter Hauptbahnhof sonnig (AK 89)
Kopfbahnhöfe wie der Frankfurter Hauptbahnhof geben dem Reisenden das Gefühl, angekommen zu sein. Hochgeschwindigkeitsverkehr und Kopfbahnhof scheinen nicht zusammenzupassen. Aktuell wird in Frankfurt der Bau eines neuen unterirdischen Durchgangsbahnhofs für den Fernverkehr geplant.
Frankfurt am Main im Nebel Frankfurt am Main im Nebel (AK 88)
Einst wurden alle stromaufwärts vom Rhein kommenden und nach dem Obermain gehenden Güter in Frankfurt umgeschlagen. Kein Rheinschiff fuhr weiter als Frankfurt. Heute ist der Main ein Abschnitt der Großschiffahrtsstraße, die von der Rheinmündung in der Nordsee bis zur Donaumündung ins Schwarze Meer reicht.
Spiegelung auf dem Römerberg Spiegelung auf dem Römerberg (AK 87)
Der höchste Punkt des Römerbergs, der sich hier in einer Pfütze spiegelt, wird Samstagsberg genannt. Die ihn umgebenden Senken waren im frühen Mittelalter noch sumpfig und von kleinen Wasserläufen durchzogen. Wo heute die Braubachstraße am Nordrand des Römerbergs verläuft, floss früher die Braubach, ein im Mittelalter verlandeter Mainarm.
Haus Zur Goldenen Waage Haus Zur Goldenen Waage (AK 86)
Das Haus Zur Goldenen Waage wurde 1619 von dem niederländischen Zuckerbäcker Abraham van Hamel erbaut. Einst wegen seines überbordenden Prunkes verpönt, wurde es später Wahrzeichen der Frankfurter Altstadt. 1944 zerstört, wurde es 2014-2018 rekonstruiert.
Hühnermarkt Hühnermarkt in der neuen Frankfurter Altstadt (AK 85)
Bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg hatte Frankfurt die größte gotische Fachwerkaltstadt Deutschlands. Ihr ehemaliger Kern zwischen Dom und Römer wurde Anfang der 1970er Jahre mit dem Technischen Rathaus im Stil des Brutalismus bebaut. Der Betonbau wurde 2010 abgerissen. Bis 2018 entstand hier die neue Altstadt, deren Mittelpunkt der Hühnermarkt mit dem Stoltze-Brunnen bildet.
Wäldchestag Wäldchestag (AK 84)
Der Wäldchestag ist der Frankfurter Nationalfeiertag. Schon seit dem 18. Jahrhundert gehört es zur Frankfurter Tradition, am Dienstag nach Pfingsten zum Volksfest in den Stadtwald zu ziehen. Bis in die 90er Jahre hatten an diesem Tag die Frankfurter Geschäfte nachmittags geschlossen. Heute gibt es nur noch wenige Betriebe, die an dieser Tradition festhalten und ihren Arbeitnehmern frei geben.
Wasserturm Eschersheim Wasserturm Eschersheim (AK 83)
Um 1901 wurde der neobarocke Wasserturm in Eschersheim mit einem Wasserreservoir von 300.000 Litern erbaut. Schon 9 Jahre später verlor er seine Funktion, weil Eschersheim eingemeindet wurde und Frankfurt bereits eine eigene Wasserversorgung hatte. Damals stand der Wasserturm noch auf freiem Feld.
Hildebrandmühlen Frankfurt AURORA Hildebrandmühlen Frankfurt (AK 82)
Seit 1914 liegen die Hildebrandmühlen im Frankfurter Osthafen. In der modernen Industriemühle werden jährlich bis zu 130.000 Tonnen Getreide vermahlen. Vor der Industrialisierung prägten eine Vielzahl von Mühlen das Stadtbild, besonders die Mühle auf der Alten Brücke aber auch Windmühlen, Rossmühlen und Schiffsmühlen.
Hammering Man an der Messe Frankfurt Hammering Man (AK 81)
Seit 1991 steht der "Hammering Man" von Jonathan Borofsky vor der Messe in Frankfurt. Weltweit gibt es 12 Versionen dieser Skulptur, so etwa in Basel, Seoul und Los Angeles. Mit über 21 m Höhe ist die Frankfurter Skulptur die bisher größte Figur der Serie des amerikanischen Künstlers.
Goetheturm in Frankfurt-Sachsenhausen Goetheturm (AK 80) - Auch als Holzdruck (siehe Kunstdrucke) erhältlich
Mehr als 80 Jahre war der 43,3 m hohe Goetheturm am Rande des Frankfurter Stadtwaldes ein beliebtes Ausflugsziel. Wer die 196 Stufen des 1931 erbauten Holzturms erklomm, wurde mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Am 12. Oktober 2017 wurde der Goetheturm durch ein Feuer zerstört.
Weizenfeld vor Frankfurt Weizenfeld vor Frankfurt (AK 79)
Fruchtbare Ackerböden liegen am Frankfurter Stadtrand. Das Getreide, das hier wächst, wird in den großen Mühlen im Frankfurter Osthafen gemahlen. Regionale Produkte sind beliebt, doch der Druck neuen Wohnraum zu schaffen ist groß. So verschwinden die letzten landwirtschaftlichen Flächen und mit ihnen die letzten Frankfurter bäuerlichen Betriebe.
Frankfurter Hauptbahnhof Frankfurter Hauptbahnhof (AK 78)
Der Weltkugel tragende Halbgott Atlas aus der griechischen Mythologie und die Jünglinge Elektrizität und Dampf wurden am 1. Mai 1889 per Flaschenzug und Holzgerüst auf das Dach des Frankfurter Hauptbahnhofs gehievt. 2014 wurden die Bronzefiguren für rund 200.000 Euro restauriert.
Eiserner Steg am fruuml;hen Morgen Eiserner Steg am frühen Morgen (AK 77)
Morgens früh auf dem Eisernen Steg erscheint Frankfurt in besonderem Licht. Das Zitat aus Homers "Odyssee" in griechischer Sprache, das seit 1999 die Eisenkonstruktion schmückt, ist dann besonders passend: Auf weinfarbenem Meer segelnd zu anderen Menschen.
Tyrannosaurus Rex in Frankfurt Tyrannosaurus Rex in Frankfurt (AK 76)
Der lebensgroße Tyrannosaurus Rex vor dem Senckenberg Naturmuseum schaut auf die jährlich rund eine halbe Million Besucher des Museums. Von engagierten Frankfurter Bürgern wurde die Senckenberg Gesellschaft bereits 1817 gegründet. Im Jahr 2017 feiert sie ihren 200. Geburtstag.
Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg im Winter (AK 75), auch als Klappkarte
Der Gerechtigkeitsbrunnen mit der bronzenen Justitia hat den Krieg wie ein Wunder heil überstanden. Bei den Luftangriffen im März 1944 wurde die gesamte Frankfurter Altstadt zerstört. Erst 1981-1983 wurde die historische Ostseite des Römerberges, auch Samstagsberg genannt, rekonstruiert.
Frankfurter Weihnachtsmarkt Frankfurter Weihnachtsmarkt (AK 50), auch als Klappkarte
Der Frankfurter Weihnachtsmarkt, 1393 erstmals urkundlich erwähnt, gab früher den Bürgern die Gelegenheit, sich vor Einbruch des Winters mit allem Nötigen einzudecken. Heute locken 200 Stände mit Gastronomie, Süßwaren, Weihnachtsartikeln und Kinderkarussells jährlich im Advent rund drei Millionen Besucher in die Frankfurter Altstadt.
Klappergasse in Alt-Sachsenhausen Klappergasse in Alt-Sachsenhausen (AK 74)
Das Zentrum des Apfelweinviertels Alt-Sachsenhausen in Frankfurt ist die Klappergasse mit dem Frau-Rauscher-Brunnen. In den Sommermonaten spuckt Frau Rauscher immer wieder überraschend Wasser in die apfelweinselige Menge. Erst wenn die letzte Kneipe am frühen Morgen schließt, kehrt Ruhe in die Klappergasse ein.
Reisen mit der Eisenbahn - Frankfurt am Main Reisen mit der Eisenbahn - Frankfurt am Main (AK 73)
Das Zeitalter der Dampflokomotiven endete bei der Deutschen Bundesbahn im Oktober 1977. Die alten Abteilwagen aus den 1950er und 60er Jahren waren noch bis nach der Jahrtausendwende in Betrieb. Nostalgische Bahnfahrten mit Dampf und Skylineblick ermöglicht heute der Verein Historische Eisenbahn Frankfurt.
Kaiserplatz Frankfurt Kaiserplatz Frankfurt (AK 70)
Weitläufig um den heutigen Kaiserplatz befand sich der Weiße Hirsch, ein Anwesen aus dem 16. Jahrhundert mit großzügigem Garten. In der Gründerzeit entstanden in Frankfurt ganze Stadtviertel neu. Auch historische Bauten wurden abgerissen. So musste 1872 auch der Weiße Hirsch der Neubebauung weichen.
Am Roßmarkt Am Roßmarkt (AK 69)
Vom Gutenberg-Denkmal am Roßmarkt blickt man in die Große Gallusstraße. Die einstige Frankfurter Amüsiermeile ist heute Zentrum des Bankenviertels. In Nachbarschaft zum markanten Japantower entsteht derzeit ein 185 m hoher Turm. Daneben sollen in den nächsten Jahren für fast eine Milliarde Euro vier weitere Hochhäuser gebaut werden, eines davon mit 228 m Höhe.
Hessischer Apfelwein Blick vom Mühlberg auf Frankfurt (AK 68)
Vom Mühlberg in Sachsenhausen hat man einen weiten Blick auf Frankfurt bis hin zum Taunus. Seit dem 18. Jahrhundert bauten hier reiche Frankfurter ihre Garten- und Sommerhäuser. Ein Denkmal dieser Zeit ist die barocke Villa Hahn von 1782 mit noch unverbautem Blick in die Mainebene.
Holzhausenschlösschen Holzhausenschlösschen (AK 67)
Die in Frankfurt einflussreiche Familie Holzhausen ließ das Wasserschlösschen 1729 erbauen. Als Hans Thoma 1883 den Blick aus seiner Wohnung in den Holzhausenpark malte, hieß dieser noch "die Oed". Oede nannte man einsam gelegene Höfe. Der Oederweg erinnert noch heute daran.
Hessischer Apfelwein Hessischer Apfelwein (AK 66), auch als Klappkarte
Das Deckelsche passt exakt aufs Gerippte und sorgt dafür, dass nichts in den Schobbe fällt. Der Steingut-Bembel kommt traditionell aus dem Westerwald und hält das Stöffche im Sommer schön kühl.
Frankfurter Skyline - Blick vom Kaiserdom Blick vom Kaiserdom (AK 65)
Jahrhunderte war der Kaiserdom das höchste Gebäude Frankfurts. Erst 1972 überragte der AfE-Turm als erstes Hochhaus über 100 m den 95 Meter hohen gotischen Domturm. Heute überschreiten mehr als 30 Gebäude die 100-Metermarke. Über 20 neue Hochhäuser sind derzeit in Frankfurt geplant.
Liebieghaus am Museumsufer Liebieghaus (AK 64)
1896 erbaute der Textilfabrikant Heinrich Baron von Liebieg am Schaumainkai eine Villa als Altersruhesitz. 1907 erwarb die Stadt Frankfurt das Anwesen zu einem Vorzugspreis unter der Bedingung, hier auf ewige Zeiten ein öffentliches Kunstmuseum einzurichten. Heute beherbergt das inmitten eines romantischen Gartens gelegene Liebieghaus eine international bedeutende Skulpturensammlung.
Rosskastanie vor dem Taunus Rosskastanie vor dem Taunus (AK 63)
Die stattliche Rosskastanie bei Frankfurt Nieder-Erlenbach wächst allein auf weiter Flur. Sie steht mitten im Feld. Kein Weg führt zu ihr hin. Vor etwa 150 Jahren wurde sie gepflanzt, um dem Vieh auf der Weide Schatten und Futter zu geben.
Palmengarten Frankfurt am Main Palmengarten Frankfurt am Main (AK 62)
Den Palmengarten machten sich die Frankfurter Bürger selbst zum Geschenk. 1868 gründeten sie einen Verein zum Erwerb der aufgelösten herzöglich nassauischen Sammlung tropischer Pflanzen. Der Palmengarten konnte 1871 eröffnet werden. Erst 1931 übernahm die Stadtverwaltung auch dieses Erbe bürgerlicher Initiative.
Skatepark mit EZB Skatepark mit EZB (AK 61)
Diese Postkarte zeigt das Skate- und Bike-Paradies "Concrete Jungle", welches auf über 5.000 Quadratmetern als Teil des Hafenparks am Frankfurter Osthafen liegt. Eine Besonderheit des Ende 2012 fertiggestellten Skateparks ist, dass er vor Ort aus Beton gegossen und von Hand geglättet wurde. In der Szene wird der "Betondschungel" gut angenommen.
Feldarbeit mit Skylineblick Feldarbeit mit Skylineblick (AK 60)
Zum Frankfurter Stadtgebiet gehören insgesamt noch etwa 4.000 Hektar landwirtschaftlich genutzte Flächen. Durch den Bau von Straßen, Wohn- und Gewerbegebieten gingen in den letzten Jahren täglich mehrere tausend Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche verloren.
Diese Karte zeigt einen Bauer bei der Feldarbeit vor der Frankfurter Skyline.
Frankfurter Hauptbahnhof Frankfurter Hauptbahnhof bewölkt (AK 59)
Der Frankfurter Hauptbahnhof wurde 1888 eröffnet. 1924 wurde die Bahnsteighalle um zwei Seitenflügel erweitert. In den 1990er Jahren gab es ähnlich wie in Stuttgart auch in Frankfurt Pläne, den Kopfbahnhof unter die Erde zu verlegen. Nach Umbau der B-Ebene ab 2016 soll auch der Bahnhofsvorplatz neu gestaltet werden.
Über den Dächern von Frankfurt I Über den Dächern von Frankfurt I (AK 58)
Ob nach Feierabend oder am Wochenende − in Frankfurt geht es rauf auf´s Dach. Die Stadt ist reich an Dachterrassen und Skyscraper-Bars. Mancher schafft sich sein eigenes kleines Refugium auf dem Dach mit Skylineblick − wie hier im Bahnhofsviertel.
Frankfurt-Höchst Frankfurt-Höchst (AK 57)
Frankfurts letzte Mainfähre verkehrt zwischen Höchst und Schwanheim. Die Geschichte der Fährverbindung ist bis ins Jahr 1623 dokumentiert. Als mit dem Bau der Leunabrücke in den 1990er Jahren der Fährbetrieb eingestellt werden sollte, protestierten die Höchster Bürger − mit Erfolg.
Rote Mauerbiene Rote Mauerbiene (AK 56)
Diese Frühlingskarte widmen wir der Biene, denn sie ist für die Herstellung eines großen Teils unserer Nahrungsmittel unentbehrlich. Mit Bienengärten, Stadtimkereien und Insektenhotels wird als Reaktion auf das Bienensterben der letzten Jahre versucht, auch in der Großstadt bessere Bedingungen für Bienen zu schaffen. Die Rote Mauerbiene ist eine solitär lebende Wildbiene, die in der Großstadt gerne in Insektenhotels zu Gast ist.
Bundesrechnungshof am Theatertunnel Bundesrechnungshof am Theatertunnel (AK 55)
Als eines der baulichen Symbole der frühen Bundesrepublik gilt der 1954/55 in Frankfurt errichtete Bundesrechnungshof. Nachdem die Behörde 2000 nach Bonn umgezogen war, stand das Gebäude leer. Für einen Neubau wurden schließlich 2015 der Westflügel und ein Teil des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes abgerissen.
Frankfurt - Berger Warte Frankfurt - Berger Warte (AK 54)
Die Berger Warte befindet sich auf 212 Meter am höchsten Punkt Frankfurts. Neben dem erstmals 1340 erwähnten Wartturm befand sich seit etwa 1500 ein Galgen. Als Nachbarin des Hochgerichts hat die Berger Warte in 350 Jahren etwa drei Dutzend Hinrichtungen gesehen. Um 1844 wurde aus der steinernen Galgensäule der Treppenanbau errichtet.
Johanniskirche - Frankfurt-Bornheim Johanniskirche - Frankfurt-Bornheim (AK 53)
Der Kirchturm der 1778/79 errichteten Johanniskirche ist ein Wahrzeichen Bornheims. Wegen ihres barocken Zwiebelturms wird die evangelische Kirche im Volksmund auch Zwiwwelkersch genannt. Sie bekam als erstes Bauwerk auf dem heutigen Gebiet von Frankfurt am Main jeweils einen Wetterableiter auf dem Turm und auf dem Dach.
Frankfurt - Berger Hang Frankfurt - Berger Hang (AK 52)
Alte Streuobstwiesen prägen das einstige Steilufer des Mains am Berger Hang. Früher wurde hier Wein angebaut. Kommt der Frühling nach Frankfurt, so blüht es hier zuerst. Am Berger Südhang herrscht ein mildes und warmes Kleinklima. Auf Wanderwegen kann man das Naturschutzgebiet erkunden.
Frankfurter Kranz Frankfurter Kranz (AK 51), auch als Klappkarte
Diese Postkarte zeigt den traditionsträchtigen Frankfurter Kranz, der 1735 von einem unbekannt gebliebenen Zuckerbäcker kreiert wurde. Die Form der Festtagstorte symbolisiert die Krone der Kaiser, die in Frankfurt gekrönt wurden. Die Ummantelung mit Krokant steht für das Gold und die roten Kirschen für die Rubine der Krone.
Hauptwache mit Katharinenkirche Hauptwache mit Katharinenkirche (AK 49)
Die Hauptwache wurde 1729-30 als Polizeistation der Freien Stadt Frankfurt errichtet. Der einstige Sitz der Stadtwehr, in dessen Gefängnis auch der legendäre Schinderhannes einsaß, wurde 1905 zum Kaffeehaus umgebaut.
Römerberg im Winter Römerberg im Winter (AK 48), auch als Klappkarte
In Frankfurt stehen die höchsten Häuser Deutschlands, so soll auch der Weihnachtsbaum vor dem Römer jedes Jahr der höchste des Landes sein. Etwa 30 Meter hoch und um die 100 Jahre alt sind die Frankfurter Weihnachtsbäume.
Eiserner Steg mit Kaiserdom Eiserner Steg mit Kaiserdom (AK 47), auch als Klappkarte
Von "Hibbdebach nach Dribbdebach" - von hüben nach drüben vom Bach führt der Eiserne Steg seit 1868. Er verbindet die Frankfurter Altstadt mit dem gegenüberliegenden Stadtteil Sachsenhausen. Hibbdebach ragen die Baukräne in den Himmel. Hier wird ein Teil der Frankfurter Altstadt wiederaufgebaut.
Bolongaropalast in Frankfurt-Höchst Bolongaropalast in Frankfurt-Höchst (AK 46) VERGRIFFEN Nachdruck auf besonderen Wunsch
Diese Postkarte zeigt den Bolongaropalast, der 1772 bis 1775 von den Brüdern Bolongaro errichtet wurde. Diese hatten sich 1735 in Frankfurt am Main niedergelassen und waren dort als Tabakfabrikanten zu Reichtum gekommen. Als Katholiken wurde ihnen von der lutherischen Stadt Frankfurt das Bürgerrecht verwehrt. So bauten sie ihren Palast in Höchst.
Niddamündung bei Frankfurt-Höchst Niddamündung bei Frankfurt-Höchst (AK 45)
Die Nidda entspringt im Vogelsberg auf einer Höhe von 720 m und mündet in Frankfurt-Höchst in den Main. Heute legt sie dabei etwa 90 km zurück. Vor ihrer Regulierung in den 1920er und 60er Jahren war ihre Fließlänge fast doppelt so lang. An einigen Stellen hat man begonnen, den Fluss zu renaturieren.
Zentralstellwerk - Frankfurter Hauptbahnhof Zentralstellwerk - Frankfurter Hauptbahnhof (AK 44)
Mit rund 350.000 Reisenden pro Tag ist der Frankfurter Hauptbahnhof der verkehrsreichste Bahnhof Deutschlands. Diese Ansichtskarte zeigt das Zentralstellwerk, welches bei seiner Inbetriebnahme 1957 das größte und modernste in Europa war. Bis 2005 wurden von hier die Signale und Weichen für jede Zugeinfahrt und Ausfahrt gestellt.
Berger Straße in Frankfurt-Bornheim Berger Straße (AK 43) VERGRIFFEN Nachdruck auf besonderen Wunsch
Diese Postkarte zeigt einen Teil der oberen Berger Straße. Knapp drei Kilometer zieht sich die Berger Straße durch das Nordend und Bornheim. Die längste Einkaufs- und Ausgehmeile Frankfurts wird an ihrem oberen Ende ursprünglich und gemütlich. Hier prägen Fachwerkhäuser das Bild. Den alten Kaugummi-Automaten kennt vielleicht der ein oder andere noch aus seiner Kindheit.
Sachsenhäuser Warte Sachsenhäuser Warte (AK 42)
Die Sachsenhäuser Warte ist ein Teil der im 14. Jh. errichteten Frankfurter Landwehr. Die Landwehr umgab die Stadt in einem Abstand von 2 km und bestand aus undurchdringlichen Hecken und Gräben. An wichtigen Stellen wurden Warttürme gebaut. Diese Ansichtskarte zeigt den Turm der Sachsenhäuser Warte, so wie wir ihn heute kennen. Er wurde 1470-71 errichtet.
Frankfurt-Bornheim Frankfurt-Bornheim (AK 41)
Schon seit 1475 gehört Bornheim zu Frankfurt. 1877 wurde "das lustige Dorf" endgültig eingemeindet. Heute ist Bornheim einer der beliebtesten Stadtteile Frankfurts und nach dem Nordend der am dichtesten besiedelte. Auf den wenigen Freiflächen entsteht neue Wohnbebauung.
Labsaal Campus Bockenheim - Labsaal (AK 40) VERGRIFFEN Nachdruck auf besonderen Wunsch
Die alte Mensa, der Labsaal, wurde von Ferdinand Kramer entworfen und 1963 eingeweiht: "Nicht einen Augenblick habe ich während der Planung und der Vorbereitung dieses Baues die Hauptsache aus dem Auge verloren: In diesem Haus soll es gut schmecken!" Der Labsaal wurde 2013 an einen Investor verkauft. Das Gebäude soll abgerissen werden.
Campus Bockenheim: Ab Mai 2015 jeden Sonntag ab 14 Uhr Sonntagscafe mit Kuchen, Musik, Flohmarkt, Kinderprogramm sowie Infos rund um den Campus.
Arkaden der Alten Oper Arkaden der Alten Oper (AK 39)
Nach der Zerstörung 1944 dauerte es fast vier Jahrzehnte bis das Publikum wieder durch die prunkvollen Arkaden in das Foyer des Frankfurter Opernhauses strömte. Die Fassade der "schönsten Ruine Deutschlands" erstrahlte in altem Glanz. Aus dem zerstörten Inneren wurde Anfang der 1980er Jahre ein moderner mit Tropenholz ausgekleideter Konzertsaal.
Am Osthafen Frankfurt Am Osthafen (AK 38)
Diese Postkarte zeigt einen alten Mercedes, ein Detail des 1912 eröffneten Frankfurter Osthafens. Der größte Hafen Frankfurts sowie der zehntgrößte Deutschlands ist ein wichtiger Umschlagplatz für Container und Güter wie Öl, Kohle, Getreide, Chemikalien und Schrott - ein Ort mit besonderer Atmosphäre voller spannender Perspektiven.
Wasserspeier am Frankfurter Dom Wasserspeier am Frankfurter Dom (AK 37)
Der Wasserspeier am Frankfurter Dom blickt über den Main nach Sachsenhausen mit der Dreikönigskirche. Die Wasserspeier am Dom sollen Unheil abwehren, indem sie Dämonen ihr schreckliches Ebenbild zeigen und sie damit zur Umkehr zwingen. Die Vorstellung, dass Bild und Spiegelbild sich in ihrer Wirkung gegenseitig aufheben, ist alter Volksglaube.
Unter der Alten Brücke Alte Brücke (AK 36)
Die Alte Brücke wurde erstmals 1222 urkundlich erwähnt. Sie ist die älteste Mainbrücke Frankfurts. 1914 wurde die mittelalterliche Brücke abgebrochen und ihr Neubau 1926 eingeweiht. Die beiden mittleren der acht Brückenbögen wurden 1945 gesprengt und später durch ein stählernes Mittelstück ersetzt.
Steinernes Haus Steinernes Haus (AK 35)
Am Samstag, den 13. Oktober 1464 legte Johann Melem den Grundstein für das Steinerne Haus in Frankfurt. Knapp 500 Jahre später wurde das historisch gut dokumentierte Haus nach fast völliger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg auf seinen erhaltenen gotischen Gewölben wiederaufgebaut. Weitere 15 Gebäude der historischen Altstadt werden derzeit rekonstruiert.
Frankfurt-Höchst Frankfurt-Höchst (AK 34)
Höchst ist erst seit 1928 ein Frankfurter Stadtteil. Von der langen Geschichte der einst wohlhabenden Stadt Höchst am Main zeugt die Altstadt, die im Gegensatz zur Frankfurter Kernstadt im Zweiten Weltkrieg nur leicht beschädigt wurde und seit 1972 als Gesamtensemble unter Denkmalschutz steht.
Bockenheimer Hinterhof Bockenheimer Hinterhof (AK 33)
Vorne Wohnhaus, hinten Werkstatt, Apfelweinpresse, Backstube oder Stall - so war es damals. Nicht alle Frankfurter Hinterhöfe sind zu Parkplätzen geworden. Manche werden noch immer von Handwerksbetrieben genutzt, andere sind private Oasen. Diese Postkarte verrät - oft lebt es sich in Bockenheims Hinterhöfen noch wie auf dem Dorf.
Eiserner Steg im Winter Eiserner Steg im Winter (AK 32)
Seit 1868 überspannt der Eiserne Steg in Frankfurt den Main. Die charakteristische Stahlkonstruktion inspirierte immer wieder Künstler. Auch Max Beckmann und Ernst Ludwig Kirchner schufen Stadtansichten mit diesem Frankfurter Wahrzeichen, die im Städel Museum betrachtet werden können.
Frankfurter Ostend im Wandel Frankfurter Ostend im Wandel (AK 31)
Der einst jüdisch geprägte Frankfurter Osten befindet sich in stetigem Wandel. Der 2014 abgeschlossene Neubau der EZB ist der jüngste Impuls für die Veränderung des Ostends. Zwischen Abbruch und Neubau ergeben sich Bilder, die man erst auf den zweiten Blick in Frankfurt verortet - eine besondere Ansichtskarte.
Schwanheimer Düne Schwanheimer Düne (AK 30)
Die Binnendüne im Westen von Frankfurt-Schwanheim entstand nach der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren und beherbergt eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten. So weit vom Meer entfernt ist diese wertvolle Artenvielfalt selten zu finden.
Frankfurt am Main - Trianon Frankfurt am Main - Trianon (AK 29)
Das Trianon ist ein Wolkenkratzer im Westend von Frankfurt am Main und Hauptsitz der DekaBank. Charakteristisch für das 1989-93 erbaute 186m hohe Trianon-Hochhaus ist die Dreiecksform. Dreieckig ist der Grundriss, die Ecken bilden dreiseitige Türme und eine umgedrehte gläserne Pyramide auf dem Dach schließt das Hochhaus mit seinen 47 Stockwerken ab.
Oberfinanzdirektion Frankfurt Oberfinanzdirektion Frankfurt (AK 28)
Das 1953-55 von dem Bad Homburger Architekten Hans Köhler erbaute Verwaltungsgebäude der Oberfinanzdirektion Frankfurt ist ein Denkmal der 50er-Jahre-Architektur. Wegen Schadstoffbelastung und zu klein gewordener Büroräume wird der denkmalgeschützte Bürobau an der Adickesallee im Stadtteil Nordend Ende 2014 abgerissen. Nur der vorgelagerte Pavillon wird in die hier entstehende neue Frankfurt School of Finance & Management integriert.
Alte Oper Frankfurt Alte Oper Frankfurt (AK 27)
Die Alte Oper wurde von Frankfurter Bürgern finanziert und 1880 eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, sollte das Gebäude durch einen modernen Verwaltungsbau ersetzt werden. Noch 1965 hatte man die Sprengung erwogen. Eine Bürgerinitiative sammelte 15 Millionen DM. So konnte die Oper 1981 wiedereröffnet werden.
Messe Frankfurt Messe Frankfurt (AK 26)
Frankfurt ist eine der ältesten Messestädte. Schon im 12. Jh. kamen Kaufleute zur Messe auf den Römerberg. Heute ist Frankfurt ein international bedeutender Messeplatz. Der 256m hohe Messeturm des Architekten Helmut Jahn war bei seiner Fertigstellung 1991 das höchste Gebäude Europas.
Frankfurt im Schnee Frankfurt im Schnee (AK 25)
Weiße Weihnachten gibt es in Frankfurt nur etwa alle zehn Jahre. Ein noch selteneres Ereignis ist, wenn der Main zufriert, wie zuletzt 1963. Auf der Rückseite dieser Nostalgiekarte ist Johann Wolfgang Goethe, der ein begeisterter Eisläufer war, auf seinen Schrittschuhen abgebildet. In Dichtung und Wahrheit beschreibt er einen Wintertag 1774, an dem er elegant über den Main gleitet.
Einen Auszug daraus können Sie auch in unserem Kalender nachlesen.
Sportcampus mit Studentenwohnheim Sportcampus mit Studentenwohnheim (AK 24)
Der Sportcampus der Goethe-Universität Frankfurt an der Ginnheimer Landstraße beherbergt das Institut für Sportwissenschaften und das Zentrum für Hochschulsport. Dem Sportcampus gegenüber liegen zwei Wohnheim-Hochhäuser aus den 70er Jahren mit 730 Zimmern für Studenten.
Deutschherrnbrücke Deutschherrnbrücke (AK 23)
Die Deutschherrnbrücke überspannt mit drei stählernen Brückenbögen den Main auf einer Länge von 274 m. Die Eisenbahnbrücke entstand 1911 bis 1913 als Verbindung zwischen dem damals neuen Frankfurter Ostbahnhof und dem Südbahnhof.
Frankfurt am Main Frankfurt am Main vom Osten gesehen (AK 22)
Einst war der Wasserspiegel des Mains so niedrig, dass er an manchen Stellen bequem zu Fuß durchwatet werden konnte. An solch einer Furt entstand die Stadt Frankfurt. Im 19. Jh. wurde der Main begradigt und zur Wasserstraße ausgebaut. Für noch größere Schiffe wurde die Fahrrinne mittlerweile auf etwa 3 m vertieft. Das Motiv dieser Postkarte mit einem außergewöhnlichen Blick auf die Frankfurter Skyline wurde vom Paddelboot aus aufgenommen. Der Main ist eine Bundeswasserstraße, er steht aber jedem für eine private Bootspartie offen.
Frankfurter Ostend und EZB Frankfurter Ostend und EZB (AK 21)
Mit dem Neubau der Europäischen Zentralbank verändert sich das Frankfurter Ostend. Einst schmuddelig aber lebendig, wird es nun exklusiv und schick. Die neuen Wohnhäuser am Mainufer im Schatten der EZB haben hanseatisches Flair und gehören zur teuersten Wohnlage in Frankfurt.
Eiserner Steg Eiserner Steg (AK 20)
Der Eiserne Steg wurde von Frankfurter Bürgern finanziert und 1869 eingeweiht. Wer die neue Stahlfachwerkbrücke nutzen wollte, musste einen Kreuzer zahlen. 1886 ging der Steg in städtischen Besitz über und war von nun an kostenfrei.
Junior-Haus Junior-Haus und Eurotower (AK 19) VERGRIFFEN Nachdruck auf besonderen Wunsch
Das Frankfurter Junior-Haus wurde 1951 nach Plänen von Wilhelm Berentzen erbaut und gilt heute mit seinem gläsernen Treppenhauszylinder als Ikone der 50er Jahre. Im Parterre befand sich ein nobler Autosalon. Überragt wird das Gebäude vom 1971-77 erbauten 148 m hohen Eurotower - zunächst BfG-Hochhaus dann 20 Jahre Hauptsitz der EZB.
Bornheimer Wochenmarkt Bornheimer Wochenmarkt (AK 18)
Jeden Mittwoch und Samstag ist Wochenmarkt am Bornheimer Uhrtürmchen. 32 Marktstände bieten auf der oberen Berger Straße ein buntes Angebot auf einem der schönsten Frankfurter Märkte. Diese Ansichtskarte mit wahrlich mediterranem Flair macht Lust auf eine Reise in den Süden - oder eben nach Frankfurt Bornheim.
Philosophicum Campus Bockenheim - Philosophicum (AK 17) VERGRIFFEN Nachdruck auf besonderen Wunsch
Das Philosophicum wurde 1958 bis 1960 nach Plänen von Ferdinand Kramer im Stil des Funktionalismus erbaut. Der damalige Baudirektor der Goethe-Universität Frankfurt schuf mit dem Stahlskelettbau ideale Voraussetzungen für eine heutige Nutzung des Gebäudes, in dem einst Theodor W. Adorno lehrte. Die Rückseite der Ansichtskarte zeigt einen Kramer-Stuhl. Kramer hatte für das Philosophicum ein Programm von Kombinationsmöbeln entworfen.
Hauptbahnhof Frankfurt Frankfurter Hauptbahnhof (AK 16)
Der Frankfurter Hauptbahnhof wurde am 18. August 1888 eröffnet. Mit ihm entstand auf dem einstigen Galgenfeld ein ganzes Stadtviertel. Bis zum Bau des Leipziger Hauptbahnhofs 1915 war der Frankfurter Hauptbahnhof der größte Bahnhof Europas. Die Postkarte zeigt den Bahnhof vom Gleisfeld aus und gibt damit eine eindrucksvolle Perspektive auf die Frankfurter Skyline frei.
Batschkapp Alte Batschkapp - Frankfurter Kult-Rockclub (AK 14)
Die Batschkapp, 1976 von Spontis als alternativer Club gegründet, entwickelte sich in ihren 37 Jahren in Eschersheim zu einem Kult-Club in Frankfurt am Main. Die Postkarte erinnert an die alte Batschkapp in Eschersheim. Ende 2013 zog die Batschkapp in eine Fabrikhalle ins Seckbacher Industriegebiet. Das Gebäude der alten Batschkapp wird abgerissen.
Flö├čerbrücke Flößerbrücke mit Main Plaza (AK 13) VERGRIFFEN Nachdruck auf besonderen Wunsch
Die Flößerbrücke in Frankfurt, 1984-86 erbaut, überspannt mit 221 m den Main. Charakteristisch für die Zügelgurtbrücke des Architekten Egon Jux ist der 21,5 m hohe Pylon. Das 2001 fertiggestellte Main Plaza des Architekten Hans Kollhoff, erinnert an amerikanische Hochhäuser der 1920er Jahre.
Mertonstraße Campus Bockenheim - Mertonstraße (AK 12)
Das Jügelhaus, das einstige Hauptgebäude der Universität Frankfurt, wurde 1906 in neobarockem Stil errichtet. 100 Jahre nach Universitätsgründung im Jahre 1914 wird das Gebäude für die Senckenberg Gesellschaft umgebaut.
Wasserturm Wasserturm - Hauptgüterbahnhof (AK 11)
Der Wasserturm am Rande des neuen Europaviertels ist ein Relikt des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs Frankfurt. Um 1911 ließ die Königlich-Preußische Eisenbahndirektion Frankfurt am Main den Turm erbauen. 110 Jahre nach seiner Eröffnung im Jahre 1888 wurde der Hauptgüterbahnhof abgetragen. Auf der Rückseite der Postkarte ist eine Lokomotive der Baureihe V 60 abgebildet. Diese Lokomotiven verrichteten auf dem Frankfurter Hauptgüterbahnhof seit den 50er Jahren die Rangierarbeit. Heute sind sie immer noch in Betrieb.
Studierendenhaus Campus Bockenheim - Studierendenhaus (AK 10)
Das Studierendenhaus, Architekt Otto Apel, 1953 errichtet und vom damaligen Rektor Max Horkheimer eröffnet, um einen Beitrag zur Redemokratisierung der Goethe Universität Frankfurt zu leisten, ist zum Symbol der studentischen Kultur Frankfurts geworden. Bis zum Abschluss des Umzuges der Universität bietet es weiterhin Raum für den AStA, das Cafe KoZ, eine Kindertagesstätte, das Universitäts-Kino Pupille sowie selten gewordenen günstigen studentischen Wohnraum.
Juridicum Campus Bockenheim - Juridicum (AK 9)
Eine weitere Postkarte unserer Serie zum Campus Bockenheim der Goethe-Universität Frankfurt zeigt das Juridicum des Architekten Heinrich Nietschke. Es wurde 1967 erbaut und 1969 durch einen Bibliotheksanbau im Fabrikstil erweitert. Auf der Rückseite der Postkarte ist die Skulptur "Four Rectangles Oblique" von George Rickey abgebildet. Die Skulptur stand bis 2013 vor dem Juridicum. 2008 zogen die Juristen auf den Campus Westend. Die Skulptur von George Rickey steht nun auf dem Riedberg.
Eschenheimer Turm Eschenheimer Turm (AK 7)
Der Eschenheimer Turm ist das älteste vollständig erhaltene Gebäude der Frankfurter Innenstadt. Als Teil der Stadtbefestigung, zu der rund 60 Türme gehörten, wurde er 1426-28 errichtet. Diese Postkarte zeigt einen für Frankfurt typischen Kontrast. Hinter dem mittelalterlichen Stadttor erhebt sich der 2009 erbaute Nextower.
Schornsteinfeger Schornsteinfeger (AK 6)
Schornsteinfeger bringen Glück! Das garantieren die Bezirksschornsteinfeger in allen 44 Frankfurter Kehrbezirken. Hier im Kehrbezirk 29 genießt der Schornsteinfeger bei seiner Arbeit einen wunderbaren Blick über die Dächer Bockenheims zur Messe. Dies ist die passende Postkarte zum 20. Oktober, dem Tag des Schornsteinfegers.
Henninger-Turm Henninger-Turm (AK 5)
Der Henninger-Turm wurde 1959-61 im Stadtteil Sachsenhausen erbaut und 2013 abgerissen. Diese Postkarte erinnert an das einstige Frankfurter Wahrzeichen. Als Getreidesilo der Henninger-Bräu AG mit Drehrestaurant und Aussichtsterrasse war der 119,5 m hohe Henninger-Turm ein beliebtes Ausflugsziel.
Bockenheimer Warte Bockenheimer Warte (AK 4)
Die Bockenheimer Warte wurde 1434/35 nur wenige Schritte von der Grenze zu Bockenheim auf Frankfurter Gebiet errichtet. Der befestigte Grenz- und Aussichtsturm markierte zusammen mit den anderen Frankfurter Warttürmen die Grenze des Frankfurter Stadtgebietes und schützte die Bevölkerung vor feindlichen Übergriffen. Bockenheim wurde 1895 eingemeindet. Auch räumlich wuchsen die Städte immer weiter zusammen. Noch bis ins 19. Jh. erstreckten sich zwischen Bockenheim und Frankfurt weite Felder und Wiesen.
Frankfurter Skyline Skyline (AK 2)
Als einzige Stadt in Deutschland besitzt Frankfurt eine Hochhaus-Skyline. Die Frankfurter Skyline ist in ständigem Wandel. Neue Wolkenkratzer wachsen in den Himmel und ältere Hochhäuser werden abgerissen. So ist das Motiv der Nostalgiekarte, die den Blick vom Goetheturm in Sachsenhausen auf die Skyline zeigt, bereits Geschichte. Die Postkarte hält das allen Frankfurtern vertraute Stadtpanorama fest, zu dem seit 1962 der Henninger-Turm gehörte.
AfE-Turm Frankfurt AfE-Turm (AK 1)
Diese Ansichtskarte zeigt den AfE-Turm, der 1970-72 im Stil des Brutalismus (frz. beton brut, roher Beton) erbaut wurde. Über 40 Jahre beherbergte der 116 m hohe Turm die Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Der Turm war Zentrum einer kritischen studentischen Kultur am Campus Bockenheim. Mit seiner Sprengung am Sonntag, den 2. Februar 2014 verschwand damit nicht nur ein Stück Frankfurter Baugeschichte sondern auch Universitätsgeschichte.
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